Hi,

ich bin Anika.

Was mich zu einer leidenschaftlichen Beraterin macht, sind nicht nur die Ausbildungen noch Erfahrungen, sondern vor allem meine eigene gesundheitliche Reise. Ich kenne die Verzweiflung, den eigenen Körper nicht zu verstehen. Ich bin vertraut mit dem Frust, einfach nicht ausleben zu können, was logisch ist. Ich weiß wie beängstigend der Gedanke ist, etwas an mir würde nicht stimmen. Deshalb möchte ich hier ein bisschen etwas über meine eigene Verdauungsgeschichte erzählen.

Meine

Gesundheitsreise

Meine Geschichte beginnt mit ungefähr 14 Jahren. In meiner Jugend bin ich viel verreist und habe neue Kulturen und Länder entdeckt. Nach meiner ersten langen Auslandsreise in der 11ten Klasse verreiste ich regelmäßig für mehrere Monate in verschiedene Länder, lebte in Gastfamilien, studierte oder arbeitete. Mit jeder Reise schien es meiner Gesundheit etwas schlechter zu gehen. Ich fing an Diäten zu machen, um die zusätzlichen Kilos, die ich aus dem Ausland mitgebracht hatte, loszuwerden. Außerdem verbrachte ich unzählige Stunden in Instituten und Praxen, um herauszufinden, warum ich jeden Abend aussah wie eine Schwangere im sechsten Monat – von Verstopfung, Hämorrhoiden & Co. ganz zu schweigen.

Nach Jahren der Suche hatte ich eine Erkenntnis: mir würde niemand helfen. Laut aller medizinischen Untersuchungen hatte ich keine Krankheit und auch keine behandlungswürdigen Symptome. Entweder ich würde einen Weg finden, mein Leben genießbar zu machen oder ich müsste mich mit meinen Schmerzen und dem Unwohlsein abfinden. Zum Glück entschied ich mich für die Veränderung :)

In den darauffolgenden Jahren beschäftigte ich mich ausgiebig mit dem Thema Ernährung und fühlte mich trotz stark eingeschränkter Ernährungsweise wie neu geboren. Ich hatte wieder mehr Energie, meine Schmerzen waren verschwunden und ich war nicht mehr ständig krank. Auch wenn die Blähungen blieben, war ich erst einmal bereit, mich anderen Themen in meinem Leben zu widmen.

Allerdings konnte ich nicht mehr vergessen, wie sehr mein Leben in meiner eigenen Hand lag und die Erkenntnis, dass es niemand sonst gestalten würde, wenn ich es nicht selbst tat, wollte nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden. Ich hatte wenig Spaß an meinem Job, lebte in ständiger Angst und Zweifel und wurde von dem Gefühl begleitet, nicht richtig zu sein. Ich fing mich an zu fragen, warum ich eigentlich hier bin und was ich vom Leben möchte.

Meine Reise führte mich zum Design Thinking, der Wirtschaftspsychologie, der systemischen Beratung, einer unglaublichen Faszination für Veränderung menschlichen Denkens und letztendlich zu mir selbst. Ich habe gelernt meinen Körper zu lieben, zu priorisieren, was mir gut tut und meinen Selbstwert von Leistung oder Anerkennung zu lösen– naja wenigstens größtenteils ;)

Auf meinem Weg habe ich die Überzeugung entwickelt, dass jede:r Gesundsein lernen kann – so wie ich es gelernt habe. Es ist nicht einfach und kann auch nicht nach ein paar Wochen von der To-Do Liste abgehakt werden, aber es macht das Leben unvergleichlich viel lebenswerter für mich. Es erfüllt mich, Menschen auf ihrem Weg zu einem gesunden Leben zu begleiten und die Rolle einzunehmen, die ich mir selbst immer gewünscht habe: eine Wegbegleitung.